Tag: RichtigInvestieren

Dennis

Aktion Endet 31.12.2017: Jetzt kostenfreies Kinderdepot eröffnen

Liebe Kunden und Freunde,

im letzten Monat bin ich zum zweiten Mal Vater einer Tochter geworden und überglücklich. Obwohl die Freude über das neue Leben und dass es Mutter und Kind gut geht überwiegt, darf man natürlich das Thema Absicherung und Altersvorsorge trotz des jungen Alters nicht vernachlässigen. Bei diesen Themen gilt nach wie vor „Je früher man anfängt, desto mehr Zeit hat man“. So habe ich, wie auch bei meiner ersten Tochter, keine Zeit verloren und direkt ein Depot eröffnet und einen Fonds-Sparplan eingerichtet.

Weiterlesen

FondsPoint

Fondspoint siegt über Robo-Advisor Renditen 2016

Liebe Fondsfreunde,

im Angesicht des Marketing Trubels um „Robo-Advisor“, also Anlagestrategien die automatisch verwaltet werden, haben wir das Jahr 2016 unter die Lupe genommen. Die bekanntesten Robo-Advisor haben Ihre Zahlen veröffentlicht und das Extra Magazin hat dies wunderbar zusammengefasst.

Wir sind ja ganz bewusst kein Roboter Berater, sondern hinter Fondspoint stehen echte Menschen, die mit Handarbeit in den Team Depots zeigen, wie man verschiedene Wege zum Ziel einschlagen kann. Ganz bewusst ohne Vergleichsindex, es geht einfach darum mehr aus dem eingesetzten Kapital zu erzielen.

Weiterlesen

FondsPoint
FondsPoint

FFB Kinderdepots kostenfrei

image

Völlig entspannt ohne Depotgebühr 💓

Liebe Fondsfreunde,

wir freuen uns sehr, dass ab sofort nun endlich neue Kinderdepots bei unserem Bankpartner FFB kostenfrei sind. Dies wurde von uns seit vielen Jahren im FFB Beraterkreis angeregt und nun final über die Sommerferien erfolgreich umgesetzt. Weiterlesen

FondsPoint
Boris

Psychologie der Anleger (3):  „Mental Accounting“ und der unterschiedliche Wert des Geldes.

Stellt Euch folgende Situationen vor:

A. Ihr geht ins Theater und bemerkt das Ihr Eure Eintrittskarte im Wert von 50 Euro verloren habt. Es gibt noch genügend Sitze und weil Ihr die Kreditkarte dabei habt könnt Ihr Euch noch eine Karte kaufen. Kauft Ihr ein Ticket?

B. Ihr geht ins Theater um eine Eintrittskarte für 50 Euro zu kaufen und bemerkt, dass Ihr 50 Euro Bargeld aus Eurem Portemonnaie verloren habt. Ihr könnt die Kreditkarte benutzen um eine Karte zu kaufen. Kauft Ihr ein Ticket?

Deutlich mehr Leute entscheiden sich in Situation B ein Ticket zu kaufen als in A.

In Situation A handelt es sich um einen Verlust aus dem Konto das sich „Unterhaltung“ nennt, während der Verlust bei B aus dem Konto „Gesamteinnahmen“ kommt.

„Mental Accounting“ beschreibt die Tendenz der Menschen, Ihr Geld in separate geistige Konten zu teilen. Basierend auf einer Vielzahl von subjektiven Kriterien. Jeder mentale Account bekommt eine unterschiedliche Funktion. Dies hat oft irrationale und nachteilige Wirkung auf Konsumentscheidungen. Je nach mentalem Konto verändert sich unsere Beurteilung über eine Ausgabe.

Unser Ausgabeverhalten in Bezug auf Bonuszahlungen, Steuererstattungen, Lottogewinnen und Erbe ist oftmals komplett anders, als unser Verhalten in Bezug auf unser normales Einkommen.  Es passiert sehr oft, dass wir unser „Überraschungsgeld“ viel sorgloser ausgeben als anderes Geld.

Auch im Investmentbereich hält das Phänomen Einzug. Mache Investoren teilen Ihre Investments in ein „sicheres“ Depot und in ein „spekulatives“ Depot, um den negativen Effekt, den die spekulative Anlage bieten könnte von einem Gesamtportfolio fern zu halten.

Das Problem ist – trotz des ganzen Aufwandes und des Geldes das der Investor aufwendet, um das Portfolio zu trennen – dass sein Reinvermögen identisch ist mit dem, das er hätte wenn er ein Gesamtdepot hätte.

Erinnert Euch bei jeder Ausgabe und bei jeder Einnahme. Jeder Euro ist grundsätzlich den selben Betrag wert. Und egal wo das Geld herkommt, geschuldet oder investiert wird, es bildet alles in seiner Gesamtheit unser Gesamtvermögen.

Euer Boris

Boris

Psychologie der Anleger (2): Die Angst vor dem Verlust

Die Theorie der „Risk Aversion“ (im übertragenen Sinne: Angst vor dem Verlust) beschreibt das menschliche Verhalten, Verluste mehr zu hassen, als Gewinne zu lieben. Ein Beispiel: Eine Münze wird geworfen. Bei Kopf gewinnen Sie 100 Euro, bei Zahl verlieren Sie 100 Euro. Eine durchaus gerechte Chancenverteilung. Die meisten Menschen akzeptieren so ein Glücksspiel allerdings nicht. Erst wenn der Gewinn verdoppelt wird, der mögliche Verlust aber gleich bleibt, steigt die Teilnahme deutlich. Das zeigt, dass wir Verluste circa doppelt so stark bewerten wie Gewinne.

Das führt zu Problemen bei der Geldanlage: Wir tendieren dazu, verlustreiche Investments zu lange zu halten und profitreiche Anlagen zu schnell zu verkaufen. Testet Euch selbst. Ihr habt zwei Fonds à € 1.000 Wert im Portfolio. Ihr braucht kurzfristig € 1.000 Bargeld. Ein Fonds ist momentan 10 Prozent im Plus, einer 10 Prozent im Minus. Realisiert Ihr den Gewinn oder den Verlust?

Euer Boris

Boris

Psychologie der Anleger (1): Die Stärke der kurzfristigen Verlockung

Ein kleines Experiment. Man stellt Versuchspersonen vor die Entscheidung, in genau einem Jahr € 100 zu bekommen. Oder alternativ € 110, wenn sie sich noch einen Tag länger gedulden. Erwartungsgemäß entscheiden sich die meisten Probanden dafür, ein Jahr und einen Tag zu warten, um die € 110 zu erlangen.

Was passiert aber, wenn wir das Experiment in die Gegenwart verlegen?

€ 100 heute oder € 110 morgen? Erstaunlicherweise entscheidet sich nun der Großteil für die sofortige Belohnung. Wie ist es möglich, dass wir in der Zukunft bereit sind, noch einen Tag länger zu warten, um € 10 mehr zu bekommen, wenn das Geld aber heute auf dem Tisch liegt, dann nicht?

Wir sind also in unserer Bewertung desselben Sachverhalts inkonsistent – abhängig von der Zeit.

Dieses Verhalten ist ein großes Problem, gerade wenn wir über Altersvorsorge reden.

Haben wir erstmal Geld auf dem Konto, wird in unserem Gehirn das Belohnungszentrum aktiviert, wir handeln impulsiv und geben das Geld meistens aus. Die Bereiche für Selbstkontrolle und kognitive Prozesse ziehen den Kürzeren. Wir legen heute nicht an.

Wir benötigen also Hilfe. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Gehirn zu überlisten:

  1. Wir nehmen uns die Möglichkeit, das Geld auszugeben, in dem wir es noch am Tag des Geldeingangs auch schon wieder vom Konto abbuchen lassen. Wir haben die Belohnung also erst gar nicht vor Augen.
  2. Wir sparen heute für morgen. Indem wir heute einen Sparplan abschließen, der zu einem festen Datum in der Zukunft startet. Oder zum Beispiel von jeder zukünftigen Gehaltserhöhung einen festen Prozentsatz für die Altersvorsorge einplanen.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Euer Boris

Boris

„Behavioral Finance“ – Die Psychologie der Anleger

Liebe Fondsfreunde,

was mich immer wieder fasziniert und auch verwundert sind die Verhaltensweisen, die wir an den Tag legen, wenn es um Finanzen geht. Warum sparen viele von uns nicht für ihr Alter, obwohl wir es doch besser wissen? Warum legen wir Geld auf das Tagesgeldkonto, auf dem wir bei winzigem Zinssatz und nach Inflation (Preissteigerung) bares Geld verlieren? Was hält uns davon ab, in günstige Märkte zu investieren und veranlasst uns stattdessen, derzeit teure Immobilien zu kaufen?

Behavioral Finance widerspricht der These, wonach Anleger immer effizient und rational handeln. In den kommenden Wochen möchten wir Euch hier im Blog einige Theorien näherbringen. Wir zeigen Euch, wie Anlageentscheidungen tatsächlich zustande kommen und welche Fehler immer wieder gemacht werden. Denn wer sich und „die anderen Anleger“ besser kennt, vermeidet Fehler.

In der ersten Folge nächste Woche erkläre ich, warum kurzfristige Belohnung stärker wirkt als langfristiger Gewinn.

Euer Boris

Bodo